BEANTRAGUNG VON PROJEKTEN

Eine Beantragung von LEADER-Fördergeldern für regionale Vorhaben gemäß Lokaler Entwicklungsstrategie Südburgenland 2014-2020 ist jährlich mehrmals möglich. Projekte können mittels vorgegebener Formulare zu festgelegten Terminen schriftlich eingebracht werden. Im Sinne der Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Gleichbehandlung folgen wir diesbezüglich einem genauen Ablaufschema.
ACHTUNG: Bitte beachten Sie, dass eine professionelle Projektaufbereitung i.d.R. mehrere Monate Zeit beansprucht. Ein frühzeitiger Austausch mit dem LAG-Management wird dringend empfohlen!

Ablaufschema "LEADER-Projekteinholung"

Unser Ablaufschema zur Projekteinholung und weiteren Behandlung zur Erzielung förderfähiger LEADER-Projekte gestaltet sich wie folgt:

  • Aufruf zur Einbringung von Projektideen bis zu einem Stichtag
    HINWEIS: Die Eingabe von Projektideen beim Aufruf ist nur auf Basis eines persönlichen Austauschtreffens mit dem für Beratung zuständigen Personal im LAG-Management zumindest 2 volle Wochen vor Aufruf-Ende (=Stichtag) möglich.   
  • Beratung:

    • Persönlicher Austausch mit den Projektideenbringern
    • wahlweise Vernetzung (Ideenbringer, Experten...)
    • Erarbeitung konkreter Förderprojekte gemäß LES

  • Behandlung im Projektauswahlgremium ausnahmslos auf Basis einer vollständigen Beibringung sämtlicher relevanter Unterlagen bis spätestens 10 Tage vor PAG-Sitzung (siehe dazu Förderleitfaden/Auswahl/Auswahltermine)

Parallel dazu: Sensibilisierungs-/Öffentlichkeitsarbeit

Aktueller Aufruf zur Einbringung von Projektideen

Der 12. Aufruf für gemeindeübergreifende Projektideen zur Förderung mit LEADER-Geldern ist vom 24.09.2018 bis 12.11.2018 auf Basis einer persönlichen Ideen-Besprechung bis 2 Wochen vor Aufrufende (= 29.10.2018) geöffnet. Eine rechtzeitige Terminvereinbarung ist notwendig.

Danach schicken Sie Ihre Projektidee mit folgendem Formular Projektbeschreibung
bis spätestens 12. November 2018
per E-Mail an: office@suedburgenlandplus.at

Künftige Aufrufe

Aktuell ist noch kein Termin fixiert.

Wer darf beantragen?

Als Förderungswerber für die LEADER-Fördergelder dürfen auftreten:

  • Lokale Aktionsgruppen (LAG)
  • Gemeinden
  • Gebietskörperschaften
    D.h. Bund, Länder, Gemeinden und deren Einrichtungen sowie Einrichtungen, in welchen Gebietskörperschaften kein bestimmender Einfluss (d.h. Beteiligung über 25 %) zukommt, wobei der Bund-Land-Gebietskörperschaftsanteil von den anrechenbaren Kosten abgezogen wird. (Gilt nicht, wenn der Förderungswerber eine LAG ist oder in Bezug auf Gemeinden, nachdem diese zu 100% förderfähig sind.)
  • Bewirtschafter land- und forstwirtschaftlicher Betriebe &
    Sonstige Förderungswerber

    • natürliche Personen,
    • im Firmenbuch eingetragene Personengesellschaften, sofern die Beteiligung von Gebietskörperschaften 25 % nicht übersteigt,
    • juristische Personen, sofern die Beteiligung von Gebietskörperschaften 25 % nicht übersteigt, sowie
    • deren Zusammenschlüsse (im Folgenden Personenvereinigungen), sofern die Beteiligung von Gebietskörperschaften 25 % nicht übersteigt,

    mit Niederlassung in Österreich, die ein Vorhaben im eigenen Namen und auf eigene Rechnung entsprechend den Zielsetzungen der Sonderrichtlinie zum LE 14-20 Programm verfolgen.

Für LEADER-Kleinprojekte gibt es ergänzend dazu folgende Festlegung:
Als Förderwerber können keine Gemeinden oder deren Betriebe, keine Parteiorganisationen etc. und keine Einzelpersonen auftreten.

Folgende Förderwerber sind nur eingeschränkt oder gar nicht förderbar:

  • Kirchen (Projekte zu Kultur- und Sozialbereich förderbar, Kernaufgaben wie Glaubensverbreitung, Seelsorge etc. nicht förderbar)
  • politische Parteien i.S. d. Parteienförderungsgesetztes in LEADER nicht förderbar

Wofür darf beantragt werden?

LEADER-Fördergelder können für Investitionen, Sach- und Personalkosten (+ gewisse Eigenleistungen) beantragt werden. Die Förderung versteht sich dabei als Zuschuss zu anrechenbaren Kosten. ("Nicht anrechenbare oder eingeschränkt förderbare Kosten" siehe Abrechnung)

Beantragt wird in brutto oder netto - je nachdem, ob der Förderungswerber vorsteuerabzugsberechtigt ist oder nicht.

Und: Die Kosten dürfen nicht vor Einreichung der offiziellen Antragsunterlagen bei der Bewilligenden Stelle angefallen sein. Einzig Planungs- und Beratungskosten zu investiven Vorhaben werden bis zu 6 Monate vor diesem Datum anerkannt.