LEADER - DEM LEBEN AM LAND ZUKUNFT GEBEN
Die EU vergibt Fördergelder für die Entwicklung und Absicherung des ländlichen Raums. Als übergeordnetes Instrument dafür dient ELER, der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums.
ELER verfolgt drei Schwerpunkte:
- Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Land- und Forstwirtschaft
- Verbesserung der Umwelt und der Landschaft
- Steigerung der Lebensqualität im ländliche Raum und Förderung der Diversifizierung der Wirtschaft.
Als 4. Schwerpunkt kommt LEADER ins Spiel: Denn LEADER fungiert als Anlaufstelle für Projekte aus den obengenannten Themenkreisen, welche die wirtschaftliche und ökologische Zukunft der ländlichen Gebiete sichern und fördern sollen.
Wie funktioniert LEADER?
Gemeinden schließen sich zu Regionen zusammen – sog. Lokalen Aktionsgruppen (LAG). Am Beispiel der LAG südburgenland plus sind das 67 Gemeinden der Bezirke Oberwart, Güssing und Jennersdorf. Sie bilden das LEADER-Fördergebiet. Über die Verabschiedung einer schlüssigen Entwicklungsstrategie ist es ihnen gelungen, LEADER-Fördergelder für die Regionsentwicklung zu sichern. Von 2007 bis 2013 werden damit für ca. 93.000 Einwohner Projekte zur Stärkung und Gestaltung des Südburgenlands geplant und umgesetzt. Das LAG-Management sitzt in Güssing direkt vor Ort. Regionalentwicklung wird thematisiert, regionale Projekte werden entwickelt und durch das LAG-Management professionalisiert. Ein Regional-Gremium aus politischen und nicht politischen Vertretern prüft die Bedeutung der Projekte für die Region und spricht dem Land Burgenland eine Förderempfehlung aus. Durch diesen Ansatz „Von unten nach oben“ wird die regionale Identität gestärkt und vorhandenes Entwicklungsgpotenzial gehoben.
