4 LEADER-Projekte zur Weiterentwicklung der Region

Das Projektauswahlgremium hat Ende Oktober weitere vier LEADER-Förderprojekte nominiert. Mit deren Genehmigung und Realisierung wird die Entwicklungsstrategie Südburgenland weiter umgesetzt.

Die 2015 fertiggestellte Südburgenland-Entwicklungsstrategie lichtet ab, wo die Region bis 2023 etwas weiterbringen möchte. Projekte, die mithelfen, die Strategie umzusetzen, winkt Fördergeld (LEADER-Geld aus dem ELER-Fonds).

Mittels Aufrufe wird die breite Öffentlichkeit auf die Südburgenlandstrategie aufmerksam gemacht und dargelegt, welche Projekte im Sinne der zielgerichteten Regionsentwicklung gefragt sind.

Bislang wurden 3 Aufrufe gestartet und zwei Projektauswahlgremium-Sitzungen abgehalten. Im Rahmen der letzten Projektbegutachtungssitzung mit anschließendem Umlaufbeschluss wurden 4 Vorhaben erfolgreich beurteilt. Das Land Burgenland übernimmt diese zur Formalprüfung und Genehmigung. Jedes genehmigte Projekt trägt zur Regionsentwicklung gemäß Strategie bei und bringt mehr Lebensqualität ins Südburgenland.

Wie die 4 Projekte die Südburgenlandstrategie umsetzen
Die Regionsstrategie unterscheidet 3 Aktionsfelder: AF1 „Wertschöpfung“, AF2 „Natur & und Kultur“ und AF3 „Gemeinwohl“. Eines der aktuell zur Förderung ausgewählten Projekte lässt sich dem Aktionsfeld 2 zuordnen, drei dem Aktionsfeld 3. Für beide Aktionsfelder wurden damit insgesamt über € 150.000,-- LEADER-Fördergeld verplant. Das entspricht 4% des Aktionsbudgets der LEADER-Region Südburgenland für die Periode 2014-2020.

Die 4 aktuell ausgewählten Projekte haben unterschiedlichste Ziele und Zielgruppen: Eines soll die südburgenländische Volksmusik fördern, ein weiteres ist auf die Jugend ausgerichtet und zwei Projekte sollen den sozialen Frieden in der Region sichern, indem Asylwerber oder Menschen mit positivem Asylbescheid in südburgenländische Vereine eingebunden werden.