Bildung als Zukunftsfaktor für das Südburgenland

Großes Interesse herrschte bei der KURIER-Podiumsdiskussion „Debatte um den Bildungscampus Pinkaboden und den Erhalt kleiner Schulstandorte im ländlichen Raum“ im Stadl Bildein. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, um über die Zukunft der Bildung im ländlichen Raum, demografische Entwicklungen und die Herausforderungen für Gemeinden zu diskutieren.

Für südburgenland plus nahm Geschäftsführer Oliver Stangl am Podium teil. Im Mittelpunkt standen nicht die Gewinner oder Verlierer vergangener Entscheidungen, sondern die Frage, wie Bildung, Ortsleben und regionale Entwicklung langfristig gesichert werden können.

Stangl betonte dabei die positive Entwicklung der Region: „Das Südburgenland ist keine Abwanderungsregion, sondern eine Zuwanderungsregion.“ Um diese Entwicklung nachhaltig fortzuführen, brauche es attraktive Lebensbedingungen, zu denen hochwertige Bildungsangebote wesentlich beitragen.

Bildung sei heute ein entscheidender Standortfaktor für die Zukunft von Gemeinden und Regionen. Gleichzeitig gelte es, auf gesellschaftliche und demografische Veränderungen zu reagieren und neue Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln.

Ein zentrales Anliegen von südburgenland plus ist dabei, den Blick über bestehende Grenzen hinaus zu richten. „Grenzen im Kopf müssen abgebaut werden – Kooperationen aufgebaut werden“, betonte Stangl. Gerade in Zeiten des demografischen Wandels seien Zusammenarbeit, gemeinsame Strategien und regionale Partnerschaften wichtige Erfolgsfaktoren, um die Lebensqualität im ländlichen Raum langfristig zu sichern.

Die Diskussion zeigte deutlich: Die Zukunft der Bildung im ländlichen Raum ist eng mit der Zukunft der Gemeinden und der regionalen Entwicklung verbunden. Dafür braucht es Offenheit, Zusammenarbeit und den gemeinsamen Blick auf langfristige Lösungen.

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