Waldviertel zu Gast im Südburgenland

Voneinander lernen, gemeinsam weiterdenken

Bürgermeister*innen, Landtagsabgeordnete und Vertreter*innen aus Wirtschaft und Regionalentwicklung zu Besuch bei südburgenland plus

Wie können ländliche Regionen ihre Zukunft aktiv gestalten? Welche Ideen und Projekte lassen sich auf andere Regionen übertragen? Und was können Gemeinden voneinander lernen?Mit diesen Fragen war Ende August eine Delegation aus dem Waldviertel zwei Tage im Südburgenland unterwegs. Bürgermeister*innen, Landtagsabgeordnete sowie Vertreter*innen aus Wirtschaft, Gemeinden und Regionalentwicklung besuchten ausgewählte Projekte und Initiativen und nutzten die Gelegenheit zum persönlichen Austausch.

Auf dem Programm standen unter anderem der Bildungscampus Pinkafeld, das Gemeindezentrum und Streuobst-Kompetenzzentrum Burgauberg-Neudauberg, das Kellerviertel Heiligenbrunn, das Weinmuseum Moschendorf sowie der interkommunale Bildungscampus Pannonia. Die vielfältigen Beispiele zeigten, wie unterschiedlich Regionalentwicklung ansetzen kann – von Bildung und Ortsentwicklung über regionale Wertschöpfung bis hin zu Kooperation und gemeinsamer Vermarktung.

Ein besonderer Programmpunkt war das Vernetzungstreffen mit dem LEADER-Verein südburgenland plus in Stegersbach. Dabei wurden Erfahrungen ausgetauscht und aktuelle Themen der Regionalentwicklung diskutiert – unter anderem Gemeindekooperationen, Wohnstandortentwicklung, Nahversorgung, Tourismus, regionale Produkte und grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

„Keine Region muss das Rad neu erfinden“
„Vernetzung und Austausch sind gerade in der Regionalentwicklung besonders wichtig. Keine Region muss das Rad neu erfinden. Wenn wir unsere Erfahrungen teilen und voneinander lernen, entstehen neue Ideen und Perspektiven. Gerade der direkte Austausch zwischen Gemeinden, Politik, Wirtschaft und Regionalentwicklung ist dabei besonders wertvoll“, betont 2. LT.-Präs. a.D. Walter Temmel, Obmann von südburgenland plus.

Dabei gehe es nicht darum, erfolgreiche Projekte einfach zu kopieren. Vielmehr könne man sich Anregungen holen und diese an die eigenen regionalen Gegebenheiten anpassen. Der Besuch der Waldviertler Delegation war somit nicht nur eine Exkursion zu interessanten Projekten, sondern vor allem eine Gelegenheit für Begegnung, Vernetzung und gegenseitiges Lernen.

„Wir freuen uns über den offenen Austausch und die vielen gemeinsamen Themen. Solche Begegnungen zeigen, wie wertvoll es ist, über die eigenen Regionsgrenzen hinauszublicken und gemeinsam an der Zukunft ländlicher Räume zu arbeiten“, so Temmel abschließend.

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