Zukunft des Kellerviertel Heiligenbrunn
Am 10. April lud die Gemeinde Heiligenbrunn zur öffentlichen Ideenwerkstatt unter dem Motto „Zukunft Kellerviertel“ ein – und viele Menschen kamen. Die Räumlichkeiten waren bis auf den letzten Platz gefüllt: Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sowie Interessierte aus der Umgebung nutzten die Gelegenheit, ihre Ideen einzubringen und mitzudiskutieren. Mit dabei waren auch das Land Burgenland und die LEADER Region Südburgenland. Die Büros Rosinak & Partner und jck Architekten, die den Abend moderierten und die fachliche Begleitung übernahmen.
Zu Beginn der Veranstaltung wurden zunächst die bisherigen Ergebnisse und inhaltlichen Schwerpunkte des laufenden Projekts präsentiert. Dabei ging es unter anderem um rechtliche Rahmenbedingungen, Entwicklungen der letzten Jahre sowie Erfahrungen aus anderen Projekten im Kellerviertel. Auch aktuelle Herausforderungen wurden verständlich erklärt.
Darauf aufbauend arbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Kleingruppen intensiv an zentralen Fragestellungen wie z.B.: Wie können die denkmalgeschützten Keller erhalten bleiben? Wie kann die regionale Wertschöpfung gestärkt werden? Welche Anreize braucht es, damit Betriebe weitergeführt werden? Und wie kann das Kellerviertel auch für Gäste nachhaltig attraktiver werden? Dabei wurden Meinungen, Ideen und Perspektiven aus der Bevölkerung gesammelt, diskutiert und gemeinsam erste Lösungsansätze entwickelt.
Die Gemeinde zeigt sich äußerst erfreut über die rege Beteiligung und das große Interesse an der zukünftigen Entwicklung des Kellerviertels. „Das enorme Engagement bestätigt, wie wichtig dieses Thema für die Menschen ist“, betonen die Gemeindeverantwortlichen rund um Bgm. Trinkl.
Die Veranstaltung ist Teil des Projekts „Zukunft Kellerviertel Heiligenbrunn“. Dieses wird von der Europäischen Union im Rahmen von LEADER südburgenland plus gefördert. Ziel des bis Ende 2026 dauernden Projekts ist es, unter Einbindung der vielfältigen Interessen – von Denkmalschutz, Tourismus und Weinbau bis zu den Anliegen der Kellerbesitzer sowie des Landschaftsschutzes - die Nutzung und den Erhalt dieses besonderen und einzigartigen Kulturerbes sicherzustellen.
Die große Beteiligung zeigt deutlich: Das Kellerviertel ist vielen Menschen ein echtes Anliegen – und gemeinsam wurde ein wichtiger Grundstein für seine Zukunft gelegt.